Mode-Utopien im MAK

Event, Kunst
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Die MAK-Ausstellung „Mode-Utopien“ veranschaulicht anhand ausgewählter Highlights die Phänomene der europäischen Modezeichnung. 

Haute Couture in der Grafik

Der Begriff „Haute Couture“ steht für höchste Schneiderkunst in der Mode. Luxuriöse Materialien, Handarbeit und individuell maßgeschneiderte Mode-Kreationen, welche meist in renommierten Modehäusern verkauft werden, sind Attribute dieser Erfindung. Eine Erfindung, die seit der frühen Neuzeit (1500-1800) in der Fashion-Welt nicht mehr wegzudenken ist und auch als Mutter der Designer-Mode betitelt wird. 

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MAK-Kunstblättersaal © MAK/Georg Mayer

Anhand 200 Beispielen (Kunstblätter, illustrierte Bücher, Plakate, Zeitschriften) des 15. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre zeichnet die Ausstellung im MAK die historisch gewachsene Lust am Entwerfen zwischen Utilität und Utopie nach und lässt fünf Jahrhunderte europäischer Haute Couture Revue passieren.

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v.l.n.r. Anonym, Le Moniteur de la Mode, Paris, 1890, Kreidelithografie // Erni Kniepoert, Plakat für die Internationale Modeausstellung Wien, 1933, Lithografie // Ernst Deutsch-Dryden, Skizze eines Abendkleides, Hollywood, um 1936 // © MAK

Dabei versteht sich „MODE-UTOPIEN“ nicht als Gesamtüberblick der Modezeichnungs-entwicklung, sondern vielmehr als Ausstellung, deren Inhalt die Phänomene der europäischen, grafischen Modegestaltung darstellt. Die Phänomene dabei reichen von der Renaissance über den Stil der Barockzeit und des Klassizismus bis hin zu den Anfängen des Modejournalismus. 

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v.l.n.r. Esnauts/Rapilly, Vier Frisuren, aus 2. Cahier des Nouveaux Costumes Francais pour Coeffeurs, Pairs, 1800, Kupferstich // Romeyn de Hooghe , Ein Eisläufer, aus Figures a la mode, Amsterdam, 1700, Radierung // Ennemond Alexandre Petitot, Bergere à la Grecque, aus der Serie Mascarade à la Grecque, Parma, 1771, Radierung // © MAK 


Die Ausstellung „MODE-UTOPIEN. Haute Couture in der Grafik“ ist noch bis zum 4. September 2016 im Museum für angewandte Kunst zu sehen. 

Mehr Informationen zum MAK und der Ausstellung findet man HIER.

Redakteur: Alexius Ivo Baldissera 

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