Klimt/Schiele/Kokoschka und die Frauen

Event, Kunst

 

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Egon Schiele: Sitzende Frau in violetten Strümpfen, 1917

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam es zu einer Reihe von sozialen, ökonomischen und philosophischen Veränderungen. Vor allem die Frage um die Geschlechtergleichheit, sexuelle Befreiung und das Bekenntnis zur sexuellen Lust (von Mann UND Frau) spaltete die Gemüter. Gemüter, die versuchten, Frauen auf zwei Extreme festzunageln: Madonna oder Hure.

Joseph Cornell: Fernweh

Kunst

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Joseph Cornell (1903 – 1972) gilt als einer der außergewöhnlichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Dabei war Cornell ein Autodidakt wie er im Buche steht, lernte weder zu zeichnen, noch zu malen, noch bildhauerisch zu arbeiten. Dennoch gelang es ihm im Lauf seiner nächtlichen Arbeiten in Küche und Keller, eines der originellsten Werke der jüngeren Vergangenheit zu schaffen. Mit diesen Werken wurden ganze Künstlergenerationen wie Robert Rauschenberg und Andy Warhol aber auch Jasper Johns nachhaltig geprägt.

What a romantic world – die besten Zitate der Welten der Romantik-Ausstellung

Event, Kunst

Die Welt muss romantisiert werden, so findet man den ursprünglichen Sinn wieder.“ (Novalis)

Lebensstufen

Die Lebensstufen – Caspar David Friedrich 

Ich dachte, Romantik sei schon längst verpönt. Was für Träumer. Für Warmduscher und solche Menschen, die ihre Notdurft im Sitzen verrichten und Teelichter auf der Fensterbank drapieren, hart gesagt. Doch mein Besuch in der Albertina hat mich wieder einmal eines besseren belehrt.

Stefan Sagmeister – The Happy Show

Event, Kunst

       12 Dinge, die ich von Stefan Sagmeisters Happy Show gelernt habe

 

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Everybody Always Thinks They Are Right

Seit dem 28. Oktober 2015 ist das Glück in Wien in greifbarer Nähe.    

Glück – was ist das eigentlich? Was macht mich glücklich, zufrieden? Oder zumindest glücklicher und zufriedener? Dieser ganz individuellen Frage geht der Grafikdesigner Stefan Sagmeister auf unterschiedlichste Art und Weise nach und präsentiert seine Gedanken und Ergebnisse im Österreichischen Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien.

Die Dachse sind los!

Kunst, Läden

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Wusstet ihr, dass sich Fuchs und Dachs in ihrem natürlichen Lebensraum auch gerne mal einen Bau teilen? Doch das ist sicherlich nicht der einzige Grund, wieso wir uns auf Anhieb so wohl gefühlt haben im Dachsbau bei der Spittelauer Lände: Die Besitzer Thomas und Stefan sind zwei herzliche, talentierte Seelen, die seit kurzer Zeit in einem der Bögen am bunten Donaukanal einen Co-Workingspace betreuen und diesen selbst auch nutzen. Ein durchaus kreatives Fleckchen: Der Bogen gehört zum Werk und schafft für die Wiener Kreativszene Raum um sich zu entfalten und auszutauschen. Hier lässt es sich wunderbar an eigenen Projekten feilen, aber auch gemeinsam Neues erschaffen und das rund um die Uhr, 7 Tage die Woche.

Wir reden Tachles: Mriri über Poetry Slam, Wien und Magie.

Event, Kunst, Literatur, Menschen

10690100_10202889059772874_7711124918147005461_n Robin Reithmayr kennt man in der Wiener Slammer Szene als Mriri, sein Markenzeichen sind kurze, knackige Texte. In Österreich hat Robin sich nicht nur mit einer gewonnenen U20- Meisterschaft einen Namen gemacht, er veranstaltete auch in Lokalen wie dem Werk schon eigene Poetry Slam Abende –  und Ende April gibt’s sogar einen eigenen Workshop in der Sommerakademie in Motten. Doch auch wenn Robin auf der Bühne kein Mann von vielen Worten und langen Monologen ist, im Tachles erzählt er jede Menge über die Szene, über das Slammerdasein und von seiner Magierkarriere.

FOTOAUSSTELLUNG: ULRICH SEIDL STILLS 1998 – 2014

Kunst

Ulrich Seidls Filme wagen einen Blick in die Abgründe unserer Gesellschaft – sie zeigen Charaktere und Lebensformen, wie sie nur zur Genüge in unseren Reihen zu finden sind – hier in Österreich, bei uns in Wien. Der Verzicht auf Filmmusik und aufwendiges Make-up, der Einsatz von Laienschauspielern und ein Drehbuch ohne Dialoge lassen seine Filme so erschreckend echt wirken, sie bahnen sich ihren Weg unter unsere Haut und  lassen uns Teil dieses Abgrunds werden – ja, sie lenken vielleicht sogar den ein oder anderen Blick hinab in die eigenen Abgründe. Über die Jahre hinweg entwickelte Ulrich Seidl einen ganz eigenen, kompositorischen Stil – in seinen Werken wimmelt es nur so von Tableaus. Zu sehen ist der Protagonist eingebettet in sein Umfeld, Raum und Requisiten unterliegen den strengen, symmetrischen Gesetzen des Regisseurs. Diese Symmetrie ist eines der markantesten Merkmale, die seine Filme so unverwechselbar machen. Ein kleiner Filmausschnitt genügt und der Betrachter erkennt die Fingerabdrücke des Schöpfers.

Vernissage & Konzert: macht macht (ohn)macht

Event, Fotografie, Kunst, Musik

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Macht ist allgegenwärtig, sie umgibt uns und ist ein nicht wegzudenkendes Element unserer Gesellschaft – sie führt und verführt, lässt zu und bestimmt. Das kann sich positiv auf Andere auswirken, aber eben auch nicht. Erlangt ein Mensch eine Machtposition, so kann oder wird das durchaus sein eigenes Schicksal beeinflussen – aber auch das einer ganzen Gruppe von Individuen. Oder wie Abraham Lincoln einst sagte: „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ Für den Einzelnen können Machtgewebe durchaus ein undurchschaubarer Dschungel sein, deren Struktur sich nicht klar entschlüsseln lässt, man ist ausgeliefert und die eigenen Handlungsspielräume meist zu gering, um sich zu wehren. Das Wechselspiel zwischen Macht und Ohnmacht zeigt sich auch anhand sehr aktuellen Themen, man muss nur einen Blick auf die Situation in der Ukraine oder den Mittleren Osten werfen.

Mit dieser Thematik setzen sich die KünstlerInnen Stephanie Balih, Ana Zecevic (alias Ananaz) und Hermann Capor im Rahmen ihrer Ausstellung „macht macht (ohn)macht“ auseinander.

MUMOK: COSIMA VON BONIN – HIPPIES USE SIDE DOOR.

Kunst

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Cosima von Bonins Karriere begann in den 90ern, bekannt ist sie als Künstlerin, die sich nur schwer einordnen lässt. Auch wenn sich viele ihrer Werke der Schaffensweise von Konzeptkunst und Minimal Art bedienen, es gibt keine klare Linie.

Im Mumok kann bis zum 18. Januar 2015 ihre bislang größte Ausstellung in Österreich bewundern: „HIPPIES USE SIDE DOOR. DAS JAHR 2014 HAT EIN RAD AB.“ Hier findet man neben einigen neuen Werken, auch Arbeiten ihrer künstlerischen Anfänge –